BMWi Projekt "Passivhausschule St. Franziskus"

 

St FranziskusSeit 2013 ist die Passivhausgrundschule St. Franziskus in Halle/Saale im Langzeitmonitoring der Hochschule Magdeburg. Nachfolgend werden wichtige Erkenntnisse zusammengefasst.

Aus Sicht des Monitorings ist das Grundkonzept der St. Franziskus-Schule (Passivhaus, Luftheizung, Photovoltaik, Solarthermie für die Küche) nachahmenswert. Jedoch um einige Dinge bereinigt (Batterieanlage, Windrad, Salzhydratspeicher, Erdwärmetauscher) oder ergänzt (getrennte Nord-/Süd-Zonierung der Klassenräume). Bei anderen Elementen gibt es keine eindeutige Tendenz zur Nachahmung (Kastenfenster, Regenwassernutzung).


Für die regelungstechnischen Einstellungen und Feinoptimierungen (Umschaltung Fernwärme auf Vorlauf, Schaltprogramme Lüftungsanlage, Nachjustierung der Volumenstromregler und Beleuchtung) braucht es zunächst einmal ein Jahr Betriebsphase, dann ein immer noch verfügbares Planungsbüro und eine überdurchschnittliche Fachfirma mit geschulten Monteuren. Und vor allem braucht es Zeit und – aus Sicht des Bauherrn – im Jahr 2 oder 3 nach Inbetriebnahme erneut Geld für diese Optimierung. Der in der HOAI für die Leistungsphase 9 angesetzte prozentuale Honoraranteil passt für Gebäude in vorbeschriebener Art nicht zum erforderlichen Aufwand.

 

Fachartikel

 

Zum Projekt gibt es später einen Abschlussbericht. Vorerst fassen nachfolgende Artikel und Fachartikel wichtige Erkenntnisse zusammen.
 

 

Vorträge

 

Parallel zur Datenerfassung wurden auf Fachveranstaltungen bereits Vorträge mit Zwischenergebnissen gehalten. Hier ein Auszug.
 

 

 

 

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