Klimaneutralität der städtischen Gebäude in Oldenburg


Projektinformationen

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Die Stadt Oldenburg hat sich zum Ziel gesetzt, die stadteigenen Gebäude bis zum Jahr 2035 in der Gesamtbilanz klimaneutral zu sanieren. Dazu wurde vom Fraunhofer IBP eine Studie erstellt, die einen ambitionierten Sanierungspfad aufzeigt, bei dem der BEG 40 EE-Standard bzw. der weitreichendste Förderstandard nach BEG die Grundlage zur Sanierung der städtischen Gebäude bildet. Der verbleibende Energiebedarf soll durch den Ausbau von Photovoltaik auf den Dächern (und gegebenenfalls an den Fassaden) der städtischen Gebäude kompensiert werden.

Es zeigt sich, dass umfangreiche Sanierungen sehr zeitintensiv sind und personelle Ressourcen über einen langen Zeitraum binden, so dass das Ziel der Klimaneutralität bis 2035 gefährdet ist. Darüber hinaus sind die Gebäude fortwährend an die Bedürfnisse der Nutzenden anzupassen, wodurch ein Großteil der Ressourcen bereits für sonstige, nicht energetische Maßnahmen in Anspruch genommen wird. Um das Ziel dennoch weitreichend erfolgreich zu verfolgen, wird nach einer neuen Herangehensweise gesucht, bei der mit dem geringsten notwendigen Aufwand, der größte Effekt bei der Einsparung von Treibhausgasen erreicht wird.

Die vorliegende Studie zeigt in 3 Szenarien, wie die Klimaneutralität erreicht werden kann. Allen gemein ist ist Umstellung der Wärmeerzeugung auf Elektro-Wärmepumpen, bei gleichzeitigem Ausbau der regenerativen Stromversorgung. Die Idee einer Neuausrichtung der Sanierungsstandards beshreibt demnach einen Pfad, der weggeht vom höchstmöglichen Förderstandard hin zu einer Entwicklung, die zunächst den Fokus auf das Austauschen der Wärmeerzeugung legt. Die Szenarien unterscheiden sich in ihrer „Dämmintensität“ der 345 Liegenschaften der Stadt.


Abschlussbericht

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Der Abschlussbericht ist zur Zeit noch nicht verfügbar (Stand: Februar 2026).


Präsentationen und Software

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Für die Berechnungen der Studie kamen nachfolgende Softwaretools zum Einsatz. Der „H-Wert-Rechner“ dient der theoretischen Abbildung der Gebäudequalität, die „Energieanalyse aus dem Verbrauch“ dem gleichen Zweck, jedoch auf Basis von Verbrauchsdaten. Der „Lastprofilgenerator“ liefert ein Stromlastprofil für Allgemeinstrom sowie Wärmepumpenstrom in einer Auflösung von 8760 Stunden, die der „Sunny Designer“ bei einer PV-Analyse verarbeiten kann.

Interner LINK „Energieanalyse aus dem Verbrauch“

Externer LINK „Sunny Designer“

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