Bedarfsbilanzierung


Einführung

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Hier finden Sie Informationen zur Erstellung einer Energiebedarfsbilanz und zu den Energiebilanzverfahren. Es werden Nachleseliteratur und kleine Exceltools für die Energieberatung zur Verfügung gestellt. Besprochen werden die Normen DIN V 4108-6 und DIN V 4701-10 sowie die DIN V 18599 zum GEG (Nachweisführung) sowie verschiedene IWU-Tools für die Beratung.


Softwarepaket für die Energieberatung

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Seit Oktober 2006 bieten wir Ihnen eine Sammlung von Freeware-Programmen für die Energieberatung an. Alles als Excel und PDF. Nicht so komfortabel wie eine Profisoftware, aber eben kostenlos. Das Paket besteht aus: Witterungskorrektur mit zusätzlicher Energieanalyse der Verbrauchsdaten, dem IWU Energieberatungstool mit Handbüchern, der DIN4108/4701-Berechnung für den Wohnungsneubau, der Wirtschaftlichkeitsbewertung nach LEG, Vorlagen zur Erstellung von Grafiken und dem LEE zur Stromanalyse. Die Tabellen lassen sich untereinander verlinken, aber auch einzeln verwenden. Sie sind in den Rubriken unten auch noch einmal einzeln herunterladbar.


Gesamtwerke

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Für den Beuth-Verlag wurde im Zeitraum 2016 und 2017 ein umfassender Text zum Thema „Energiekonzepte“ erstellt. Er befasst sich mit den Grundlagen der Bilanzierung und Verbrauchsauswertung, den zugehörigen Kennwerten, der Vorgehensweise bei Analyse und Bewertung – einschließlich Erläuterungen zur Bedarfsbilanzierung.

Eine Kurzfassung dieses Textes mit wesentlichen Ideen ist im Taschenbuck Heizung+Klima (Recknagel) veröffentlicht. Das nachfolgend verlinkte Dokument ist in aktuellster Version in dem genannten Buch abgedruckt; unten eine Manuskriptversion:


Weitere Erläuterungstexte und Artikel

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Kürzere Texte zur Bedarfsbilanzierung sowie Fachartikel sind nachfolgend aufgeführt.


Bewertung mit IWU Tools

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Für die Beratung kann seit 1997 das Verfahren des „Hessischen Energiepasses“ eingesetzt werden. Es wurde vom Institut für Wohnen und Umwelt in Darmstadt ( IWU) herausgegeben und von den Autoren dieser Homepage weiter gepflegt. Es handelt sich um ein Verfahren für die Bilanzierung von Gebäuden mit freien Randdaten. Hiermit kann ein Abgleich zwischen Bedarf und Verbrauch erfolgen. Zu der Exceltabelle gehören mehrere begleitende Dokumente mit Kennwerten.

Für den Fall, dass das Verfahren ganz „klassisch“ per Hand ausgefüllt weren soll (z.B. zu Lehr- und Übungszwecken) fügen wir noch zwei Exceltabellen mit verschiedener Automatisierung ein.

Zum Schluss noch ein Kurzverfahren zur überschlägigen Bilanz mit wenig Zeitaufwand:


Bewertung mit DIN V 4108-6 und 4701-10

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Im Rahmen früherer EnEV- und GEG-Nachweise oder auch bei der Beantragung von Fördermitteln benötigte man auch die Bedarfsbilanzen nach oben genannten Normen. Diese Verfahren verwenden u.a. feste Randdaten für den Nutzer und das Klima. Diese Normen sind nicht mehr zulässig. Dennoch stellen wir die Erläuterungstexte und kleinen Programme dazu zur Verfügung.

Ein Rechentool für den Wohnungsneubau finden Sie nachfolgend. Es wird seit 2002 von uns gepflegt. Neben ein paar älteren Versionen finden Sie die aktuellste am Ende der Liste.

Der Nachweis der Regenerativanteile (ehemals EEWärmeG) ist in dem Nachweistool nicht integriert. Dafür gibt es eine separate Tabelle, die selbst mit Zahlen aus obiger Berechnung zu füllen ist.

Umfassende Erklärungstexte zur Bilanzierung und zum Zusammenspiel von Normen und Verordnungstext liefern die nachfolgenden Texte.


Bewertung mit der DIN V 18599

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Für die Erstellung von Energieausweisen bzw. Nachweisweisen bei Nichtwohnbauten wird ausschließlich die DIN V 18599 angewendet, welche hier kurz vorgestellt wird.

Ein Rechentool des Instituts für Bauphysik, Fraunhofer Institut, Stuttgart finden Sie unten. Es gilt für den neuen und bestehenden Nichtwohnbau. Allerdings ist es nicht mehr offiziell für Nachweise zugelassen, denn es bildet nicht den aktuellen Normstand ab. Es reicht jedoch, um sich über das Verfahren ein Bild zu machen.


Bewertung Elektrischer Energie LEE

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Auch zur Bilanzierung von elektrischen Verbrauchern incl. der Beleuchtung gibt es eine Arbeitshilfe des Institutes für Wohnen und Umwelt in Darmstadt ( IWU), die wir hier verlinken.


Bedarfs-Verbrauchs-Abgleich

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Bedarfs- und Verbrauchsbewertung von Gebäuden kommn nicht unbedingt zum identischen Ergebnis. Oft werden Nutzungsranddaten falsch eingeschätzt. Auch kann die Verwendung standardisierter Randdaten für den Baukörper und die Anlagentechnik ein Grund für die Abweichung sein. Das Verfahren der DIN V/TS 18599 Beiblatt 1 widmet sich dem Abgleich zwischen Bedarf und Verbrauch. Sie finden unten einen Link zu den betreffenden Forschungsaktivitäten:

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